Wissenswertes
Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) fördert kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) mit folgenden Maßnahmen:
KMU-innovativ: Biomedizin: Bewertungsstichtag (bis auf Widerruf) ist jeweils der 15. April und der 15. Oktober eines Jahres.
KMU-innovativ: Bioökonomie: Bewertungsstichtag (bis auf Widerruf) ist jeweils der 15. April und der 15. Oktober eines Jahres.
Mit der Gründungsoffensive Biotechnologie (GO-Bio) wird der Transfer der akademischen Forschung in die Anwendung gestärkt. Unter dem Dach der Gründungsoffensive sind die beiden Fördermaßnahmen GO-Bio initial und GO-Bio next aufgelegt.
Information und Beratung
Der Projektträger Jülich (PtJ) unterstützt und berät Antragstellende.
PtJ ist einer der führenden Projektträger Deutschlands und unterstützt Bundes- und Landesministerien, Bundesbehörden und Stiftungen sowie die Europäische Kommission bei ihren förderpolitischen Zielen und der Umsetzung von Forschungs- und Innovationsförderprogrammen.
Die Gateway Factory bietet ein voll ausgestattetes Shared Lab für Life-Science-Start-ups am BioCampus Cologne.
Das Co-Working-Labor bietet S1- und S2-konforme Laborflächen mit moderner Infrastruktur und flexiblen Mietmodellen für Proof-of-Concept-Arbeiten, Übergang in die Gründung oder skalierende Start-ups.
Mehr Infos hier.
Platz anfragen unter: gateway-factory.de/LAB
Fragen und Kontakt: tanja.bloser@gateway-factory.de
GATEWAY FACTORY ist eine der offiziellen Startup Factories Deutschlands – ein Privat-Public-Partnership der Universitäten von Aachen, Düsseldorf und Köln - mit starken Partnern wie der Start2 Group. Die Gateway Factory ist aus öffentlicher Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie getragen und aus privaten Mitteln.
Bioökonomie-Strategie NRW veröffentlicht - Mitmachen bei der Ausgestaltung
Nordrhein-Westfalen hat die derzeit aktuellste regionale Bioökonomie-Strategie Europas veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht der Aufbau souveräner, regional verankerter und biobasierter Wertschöpfungsketten: Nordrhein-Westfalen will fossile Rohstoffe ersetzen, neue Materialien und Produkte entwickeln, etablieren und seinen Industriestandort resilient und zukunftsfähig weiterentwickeln. Die Strategie definiert Leitlinien und Handlungsfelder und ist Grundlage für weitere konkrete Aktionspläne.
Wirtschaftsministerin Mona Neubaur: „Wir wollen nicht verwalten, was war, sondern gestalten, was kommt: Souveräne Wertschöpfungsketten, neue Materialien, neue Chancen für unsere Unternehmen.“
Vom 22.06.2026 bis zum 31.07.2026 haben Interessierte die Möglichkeit, zu den Zielen und Maßnahmen der Bioökonomie-Strategie ihre Einschätzungen oder fachlichen Meldungen einzubringen und damit die Ausarbeitung der Aktionspläne aktiv mitzugestalten.
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Bioökonomie-Rat unterstützt Landesregierung
Der Bioökonomie-Rat NRW unterstützt die Landesregierung bei der Entwicklung einer Bioökonomie-Strategie für Nordrhein-Westfalen und der Ausarbeitung eines Zukunftsprogramms. Der Rat bringt seine weitgefächerte Expertise ein und erweitert diese durch einen intensiven Dialog mit vielfältigen Akteursgruppen. Um die Anschlussfähigkeit an politische Rahmenbedingungen zu gewährleisten, steht der Rat im engen Austausch mit der Interministeriellen Arbeitsgruppe Bioökonomie der Landesregierung.
Der Bioökonomie-Rat NRW hat seine Empfehlungen zur Bioökonomie-Strategie des Landes Nordrhein-Westfalen an Ministerin Mona Neubaur im Januar 2026 im Landtag NRW übergeben.
Auch über den Beitrag zur Bioökonomie-Strategie NRW hinaus, wird der Rat die Entwicklung der Bioökonomie in NRW weiter fördern.
Mitteilung
ZukunftBIO.NRW - Förderprogramm für KMU und Start-ups
Unter dem Dach ZukunftBIO.NRW fördert die nordrhein-westfälische Landesregierung biotechnologische Entwicklungen mit den Schwerpunkten Biobasierte Industrie und Zukunftsmedizin. Das Förderprogramm richtet sich vorrangig an KMU und Start-ups. Die Projekt-Steckbriefe stellen die Vorhaben vor und zeigen die Vielfalt und Innovationskraft nordrhein-westfälischer Unternehmen und Start-ups. Eine weitere Förderrunde ist derzeit nicht geplant.
Steckbriefe zu den Projekten finden Sie hier.
Projekt-Steckbriefe der 3. Förderrunde
LigNea – Kreislauffähige Rohstoffe für die Textilindustrie in NRW
Das Projekt LigNea will durch die Nutzung biobasierter Rohstoffe die Umweltbelastung im textilen Produktionsprozess reduzieren. Ein neuartiges Fasergranulat soll in die industrielle Textilproduktion eingeführt, ein Recyclingprozess etabliert und ein standardisierter Zertifizierungsprozess aufgebaut werden.
mehr zum ProjektFragmentomics by Liqomics - Tumordiagnostik in Flüssigbiopsien verbessern
Das Projekt Fragmentomics by Liqomics zielt auf die Weiterentwicklung innovativer Krebsdiagnostik. Durch die Kombination verschiedener Eigenschaften der im Blut zirkulierenden Tumor-DNA soll mit Hilfe von Machine-Learning Modellen die Sensitivität der Tumordiagnostik in Flüssigbiopsien deutlich verbessert werden.
mehr zum ProjektBiRonCa – Produktion von Organoid-basierten Herz-Zelltherapien skalieren
Im Rahmen des Projekts BiRonCa soll durch eine innovative Bioverfahrenstechnik die Produktion von Organoid-basierten Herz-Zelltherapien optimiert werden. Dazu wird mit Hilfe eines neuartigen Bioreaktors eine bislang fehlende skalierbare Plattform für die Herstellung von kardialen Organoiden (COs) entwickelt.
mehr zum ProjektZukunftBIO.NRW - Förderschwerpunkte
Biobasierte Industrie
Der Förderaufruf „Biobasierte Industrie“ trägt der Schlüsselrolle Rechnung, die dem Aufbau einer biobasierten Industrie auf dem Weg zur Klimaneutralität zukommt. Durch die innovative Nutzung von biobasierten Rohstoffen und dem Recycling biologischer Produkte kann die Unabhängigkeit von fossilem Kohlenstoff erreicht werden. Die Anwendungen können aus unterschiedlichen Branchen kommen.
Zukunftsmedizin
Der Förderaufruf „Zukunftsmedizin“ zielt auf die Verbesserung der allgemeinen Gesundheitsversorgung durch die personalisierte Medizin, die individuell abgestimmte Diagnostik und Therapien ermöglicht. Neu ist ein stärkerer Fokus auf biomedizinische Anwendungen wie in der Zell- und Gentherapie sowie auf Projekte, die geschlechterspezifische Erkrankungen adressieren.
Information - Netzwerke - Beratung
Horizont Europa – Nationale Kontaktstelle berät zu Bioökonomie
Horizont Europa, das Rahmenprogramm für Forschung und Innovation der Europäischen Kommission, ist mit einem Budget von 95,5 Milliarden Euro das größte Forschungs- und Innovationsprogramm der Welt.
Die von Projektträger Jülich (PtJ) betreuten Nationalen Kontaktstellen (NKS) sind Anlaufstellen für Ausschreibungen in unterschiedlichen Clustern des Rahmenprogramms, darunter Bioökonomie und Umwelt. Die NKS Bioökonomie und Umwelt informiert zu den Themen und Ausschreibungen des Clusters 6 „Lebensmittel, Bioökonomie, natürliche Ressourcen, Landwirtschaft und Umwelt“.
Die Europäische Kommission hat Entwürfe der Arbeitsprogramme für 2026–2027 veröffentlicht – darunter für die Missionen sowie für das Arbeitsprogramm Cluster 6.
Biotechnologie-Standort Nordrhein-Westfalen
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Biotechnologie und Bioökonomie in NRW - erstklassige Wissenslandschaft
In der Biotechnologie zeichnet sich Nordrhein-Westfalen durch eine erstklassige Wissenschaftslandschaft, zahlreiche international erfolgreiche KMU und eine global agierende Chemie- und Pharmaindustrie aus. Eine Spitzenstellung nimmt NRW insbesondere im Bereich der medizinisch-pharmazeutischen Biotechnologie ein. Die in der Biotechnologie entwickelten Innovationen sind in vielen Lebensbereichen anwendbar, etwa in Gesundheit/Medizin, Chemie, Ernährung und Umwelt.
Biotechnologie und Bioökonomie in NRW - Wirtschaftsministerium informiert
Innovationsland NRW - Weitere Förderwettbewerbe und Programme
Die Förderung von Innovationen ist ein Schwerpunkt für den Einsatz der Förderprogramme in Nordrhein-Westfalen. Die Innovationswettbewerbe im Rahmen der europäischen Regionalförderung (EFRE/JTF-Programm NRW 2021-2027) sind zentrale Förderinstrumente auch für die BioTech-Branche und stoßen Investitionen in zentralen Zukunftsfeldern an, um die digitale und die grüne Transformation voranzubringen.
Innovationsförderagentur NRW informiert zu Innovationswettbewerben